US-Präsident Obama in Berlin

US-Präsident Barack Obama hat vom 18.-19. Juni 2013 die deutsche Hauptstadt besucht. Während seines etwa 25-stündigen Aufenthaltes in Berlin traf Obama mit Bundeskanzlerin Merkel zusammen, um mit ihr über das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA, über die Krisenherde Syrien und Iran sowie über das Internet-Spähprogramm „Prism“ zu sprechen. Zuvor empfing Bundespräsident Gauck den amerikanischen Präsidenten im Schloss Bellevue.

Den Höhepunkt seines Berlin-Aufenthaltes bildete allerdings die von Vielen mit Spannung erwartete Rede vor dem Brandenburger Tor. Darin kündigte Obama unter anderem eine Reduzierung der Anzahl der Atomsprengköpfe um bis zu einem Drittel an. Weitere Themen seiner Rede waren Drohneneinsätze, die Schließung des Gefangenenlagers Guantanamo, die weltweite Armut und der Klimawandel.

An der Rede auf der Ostseite des Brandenburger Tores konnten ausschließlich geladene Gäste teilnehmen. Insgesamt erhielten rund 4.000 Zuschauer Zugang zum weiträumig abgeriegelten Pariser Platz. Bei seinem ersten Deutschlandbesuch im Jahr 2008 hatte der damalige Präsidentschaftskandidat noch vor über 200.000 Menschen gesprochen.

Den Aufenthalt des US-Präsidenten sicherten bis zu 8.500 Polizisten aus Berlin und anderen Teilen der Republik. Obama war zusammen mit seiner Frau Michelle sowie den beiden Töchtern Malia und Sasha nach Berlin gekommen. Nach einem Abendessen in der Orangerie des Schloss Charlottenburg verließ Obama die Hauptstadt gegen 22 Uhr über den Flughafen Tegel.

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